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Drupal (WCMS)

Drupal Content-Management-SystemDrupal zählt wie Joomla und Typo3 zu den beliebtesten Content-Management-Systemen. Es kommt wie die beiden anderen WCM-Systeme auch in den unterschiedlichsten Webseiten zur Anwendung. Der Hauptfokus von Drupal liegt aber klar auf dem Aufbau von Online-Communities, die gemeinsam an Inhalten arbeiten. Für diesen Zweck verfügt Drupal auch über ein sehr fein abstimmbares Rechte- und Rollensystem. Drupal ist hochskalierbar und sehr performant, weswegen es auch von vielen größeren Webseiten verwendet wird. So basiert zum Beispiel die Webseite des Weißen Hauses oder die von Ubuntu auf Drupal.

Ein weiterer Vorteil von Drupal ist die Versionierung der Inhalte, so werden auch älter Versionen von Artikeln aufbewahrt und können bei Bedarf wiederhergestellt oder eingesehen werden. Grade im Team erleichtetert dies die Arbeit ungemein. Ein anderer wichtiger Aspekt ist das ausgefeilte Taxanomiesystem (Klassifikationen) zur Kategoriesierung von Inhalten.

Für Durpal sind zur Zeit über 7.000 Erweiterungen (Module) verfügbar. Diese bieten ein breites Spektrum an Funktionen, von Gästebüchern, über Bildergalerien bishin zu E-Commerce System. Bei der Bearbeitung der Inhalte kann zwischen zahlreichen WYSIWYG-Editoren, wie Implementierungen von CKEditor oder TinyMCE, gewählt werden.

Drupal hat den begehrten "Packt Publishing - Open Source Content management System Award" In der Kategorie "Overall Winner" in den jahren 2007, 2008 und 2009 gewonnen.


 

Geschichte

Drupal wurde im Jahr 2000 von dem damaligen Studenten Dries Buytaert ins Leben gerufen. Den Namen verdankt das Projekt einem Tippfehler bei der Registrierung und dem darauf verbunden finalen Namenswechsel zu "Drupal". Seit Januar 2001 steht Drupal öffentlich unter GPL jedem zur Verfügung. Mit der Veröffentlichung der ersten Version wurde die Enwicklung transparenter und konnte bald sehr viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Mit Version 2 und 3 zogen die Grundzüge der Mehrsprachigkeit ein und Drupal wurde um zahlreiche neue Core-Module ergänzt. Mit Version 4 begann der Umstieg zu XHTML als Ausgabeformat und es wurden zahlreiche Caching Funktionen eingebaut. Drei Jahre später im Januar 2007, nach zahlreichen Minor Releases, erschien dann Drupal 5, welches eine Menge an Veränderungen und Neuerungen, wie z.B. die Einbindung von jQuery mitbrachte.  Nur ein Jahr später erschien Version 6 mit unzähligen Neuerungen und Erweiterungen. Mit Drupal 7, welches im Januar 2011 erschien, setzt sich die erfolgreiche Reise des Projekts fort.